Triggerpunkttherapie

Triggerpunkte verkürzen und verspannen den Muskel bzw. die Muskelkette und können auch Ursache für Arthrosen sein. Sie machen zunehmend die Schmerzfasern des Muskels so überempfindlich, dass sonst ruhende Nervenschaltstellen im Rückenmark aktiviert werden und dem Gehirn Schmerzen in einer ganz anderen Körperregion vortäuschen. Eine Triggerpunkt-Behandlung bedarf der exakten Lokalisation und Auflösung der Schmerzpunkte durch eine gezielte manuelle Druckanwendung sowie als Alternative eine Nadelung oder Infiltration mit einen homöopathischen Arzneimittel.

 

 

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                                Schmerzakupunktur

Die reine Schmerzakupunktur leitet sich von den ca. 360 klassischen Akupunkturpunkten ab, welche unregelmäßig verteilt auf den zwölf Energieleitbahnen (Meridiane) liegen. Unter Ihnen befinden sich allgemeine Schmerzpunkte die akut oder chronisch reagieren können. Je nach Schmerzempfindlichkeit oder der Zuordnung zum Krankheitsgeschehen werden diese mitbehandelt.

Anwendungsgebiete der Schmerzakupunktur sind u.a.:

  • Gelenk- und Muskelschmerzen, akut und chronisch
  • Kreuzschmerzen, z.B. Ischiasschmerz, Lumbalgie
  • Gelenkrheumatismus
  • Zerrungen, Prellungen
  • Fibromyalgie, Muskelrheuma
  • Muskelfaserriß
  • Sehnenscheidenentzündung
  • "Tennisarm" und "Golferarm"
  • Schulter-Armsyndrom
  • Achillessehnenschmerz
  • Fersensporn

                                          

                                                   

 

                                      Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur bringt für den Patienten oft viele Vorteile. Meist rascher Wirkungseintritt, insbesondere bei den Beschwerden des Bewegungsapparates und häufig gute Tolerierung sowie gute Zugänglichkeit der Punkte. Da der gesamte Organismus als umgekehrter Embryo punktuell auf der Ohrmuschel repräsentiert ist, lassen sich so viele funktionelle Störungen unterstützend  behandeln. Es gilt dabei immer der Leitsatz: Die Akupunktur heilt was gestört ist und heilt nicht, was zerstört ist (Herget).

Die Ohrakupunktur wende ich in meiner Praxis häufig unterstützend bei den Schmerzen und Störungen des Bewegungsapparates, bei Kopfschmerzen sowie zur Raucherentwöhnung (Nikotinentzug) an.

                                         

    Homöosiniatrie (Injektionen in Akupunkturpunkte)

Aus der Verbindung von Akupunktur und Homöopathie entstand die  Behandlungsmethode der Homöosinatrie. Der französische Arzt de la Fuye und der deutsche Arzt und Homöopath August Weihe waren maßgeblich an der Entwicklung der Homöosinatrie beteiligt. Sie fanden heraus daß 153 Akupunkturpunkte auf bestimmte homöopathische Substanzen ansprechen.

Derenzufolge ist jedes Krankheitsbild von schmerzhaften Hauptpunkten im Verlauf eines Meridians begleitet. Die wichtigsten Akupunkturpunkte werden so gezielt als Hautquaddel mit einem homöopathischen Komplexmittel beeinflusst.

Anwendungsgebiete dieser Injektionsakupunktur sind ua.:

  • Gelenkschmerzen, z.B. Rheuma, Arthrose in Hüfte und Knie
  • Rückenschmerzen, u.a."Hexenschuß"
  • Wirbelsäulensyndrome
  • Entzündungen
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Nervenschmerzen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Verdauungsbeschwerden, Störungen von Leber und Galle
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)